DER SPIEGEL

Der Spiegel in Germany have recently published an article on the 1000 Miles of Parkour which has a print run of 1 million. Hopefully this will getting the German nation representing and donating some coins. The text from the German article can be found below.  (Photos: Levon Biss)

 

“Klebriger Läufer”!

Zurzeit steht er jeden Morgen um sieben auf und läuft auf den Gipfel eines Berges in der Nähe von Morfa Nefyn, einem Dorf an der walisischen Küste. Wenn er es schafft, am frühen Nachmittag wieder zurück zu sein, rennt er dieselbe Strecke noch mal. Manchmal läuft er barfuß, manchmal macht er abends noch 200 Klimmzüge und 1000 Kniebeugen. Johnny Budden, ein 22-jähriger Engländer aus Nottingham, trainiert für ein verrücktes Rennen: Am 1. April startet er in John
O’Groats, einem Ort an der Nordostspitze des schottischen Festlands, und macht sich auf den Weg nach Paris.

Die 1000 Meilen (1609 Kilometer) will Budden in einem Monat zurücklegen, pro Tag liegt mehr als ein Marathon vor ihm. Das Besondere ist sein Laufstil: Budden ist ein Freerunner, der Hindernisse wie Mauern, Zäune und Treppen akrobatisch überwindet, mit Handstandüberschlag oder einem Salto. Nachts will er zelten. Budden kann klettern und springen wie Spiderman, sein Spitzname lautet „Sticky“, klebrig. In Großbritannien gilt er als Mit - begründer des Freerunning, auch Parkour genannt. Selbst die Royal Marines griffen schon auf seine Dienste zurück: Budden hat Soldaten trainiert, die Techniken des Freerunning in Gefechten in Irak und Afghanistan nutzen wollen. Einfach nur zu laufen, das wäre nichts für ihn, sagt er: „Das ist so langweilig.“

The story will be on www.spiegel.de/international this week.